Onboarding STUDIEN

Umfragen zeigen anhaltenden Handlungsbedarf

Die 3. Haufe Onboarding-Studie 2019 zeigt: Das Thema Onboarding brennt den HR-Verantwortlichen unter den Nägeln. Fast alle glauben, dass Onboarding die fachliche und soziale Integration verbessert - dennoch fehlt es in der Praxis am dafür notwendigen Fokus.

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Management Summary

Die Ziele der Umfrage 2019

Die Haufe Group wollte in dieser 3. Onboarding-Umfrage 2019 herausfinden,

ob und wie Unternehmen Onboarding umsetzen,

welche Onboarding-Maßnahmen sie nutzen,

 und wo es erste Erfolge oder noch Schwachstellen gibt.

Die Teilnehmer der Umfrage 2019

Unsere Fragen haben 616 HR-Verantwortliche zwischen Juli und September 2019 beantwortet. 52% der Teilnehmer zählen zum klassischen Mittelstand (51 - 500 Mitarbeiter) und 30% arbeiten in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Lediglich 18% kommen aus kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeiter.

Die wichtigsten Ergebnisse
im Überblick

Fluktuation vor dem 1. Arbeitstag

Ist die Personalsuche mit der Vertragsunterschrift erfolgreich abgeschlossen, dauert es meist noch mehrere
Wochen oder gar Monate, bis der neue Mitarbeiter seine Stelle auch wirklich antritt. Hier lauert aber schon
die erste Falle:

Wie schon in den Umfragen 2017 und 2018 zeigt sich auch 2019, dass bei weit mehr als einem Viertel (30%) der befragten Unternehmen neu eingestellte Mitarbeiter schon vor dem ersten Arbeitstag wieder abspringen und das gerade eingegangene Arbeitsverhältnis kündigen. Es genügt also nicht, den neuen Bewerber mit Blumen am
Empfang zu erwarten – denn da erscheint er schon gar nicht mehr.

Anfangsfluktuation lässt sich durch Onboarding verringern

Gerade bei der sog. Anfangsfluktuation, d.h. der Kündigungen innerhalb des ersten Jahres, sehen die meisten HR-Verantwortlichen Handlungsbedarf. 78% der Befragten glauben, dass die Fluktuation im ersten Jahr
durch Onboarding-Maßnahmen verringert werden kann.

Nützliches Onboarding

Noch stärker als 2017 und 2018 sehen im Jahr 2019 die meisten Unternehmen den Nutzen des Onboardings: Fast alle Umfrage-Teilnehmer glauben, dass durch ihre Maßnahmen die fachliche (91%) und soziale Integration (94%) eines neuen Mitarbeiters verbessert und beschleunigt werden kann.

Hohes Verbesserungs-Potenzial

Wie auch in den Vorjahren sehen daher immer noch 77% der befragten HR-Verantwortlichen ein hohes Verbesserungspotenzial bei ihrem derzeitigen Onboarding-Prozess. Nur 23% glauben, dass sie alles richtig machen.

Reboarding: interne Stellen- oder Projektwechsel

Beim internen Wechsel in andere Teams oder Projekte müssen die meisten Mitarbeiter alleine klar kommen: Nur 6% der Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter beim Reboarding!

Fazit der Umfrage 2019

Wie schon die Onboarding-Umfragen der Jahre 2017 und 2018 zeigt auch die 2019-Umfrage viel ungenutztes Potenzial und konkreten Handlungsbedarf. Das Thema brennt den HR-Verantwortlichen unter den Nägeln, denn mittlerweile kennen 30% der Unternehmen die Problematik, dass mühevoll rekrutierte neue Mitarbeiter schon vor dem 1. Arbeitstag wieder abspringen. Knapp 80% der HR-Fachleute sehen daher Verbesserungspotenziale. Zwar glauben über 90%, dass Onboarding hilfreich und wichtig ist und auch sehr positive Effekte für ihr Recruiting (73%) und Employer Branding hat (81%), dennoch haben 88% kein Budget dafür und 88% nutzen keine Software-Unterstützung.

Auch die neu aufgenommenen Fragen nach einem Reboardingprozess sowie nach weitergehenden Maßnahmen zu Motivation und Engagement nach dem Onboardingprozess zeigen deutlichen Aufholbedarf: 94% der Unternehmen haben keinen Reboardingprozess und 80% haben keine weiteren Maßnahmen etabliert.

Whitepaper

3. Onboarding Umfrage 2019

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2. Onboarding Umfrage 2018

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1. Onboarding Umfrage 2017

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