Onboarding STUDIEN

Umfragen zeigen anhaltenden Handlungsbedarf

Die 2. Haufe Onboarding-Studie 2018 zeigt: Das Thema Onboarding brennt den HR-Verantwortlichen unter den Nägeln. Fast alle glauben, dass Onboarding die fachliche und soziale Integration verbessert - dennoch fehlt es in der Praxis an den dafür nötigen Mitteln.

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Management Summary

Das Ziel der Umfrage 2018

Die Haufe Group wollte in dieser 2. Onboarding-Umfrage 2018 herausfinden,

ob und wie Unternehmen Onboarding umsetzen,

welche Onboarding-Maßnahmen sie nutzen,

 und wo es erste Erfolge oder noch Schwachstellen gibt.

Die Teilnehmer der Umfrage 2018

Unsere Fragen haben 354 HR-Verantwortliche zwischen Juli und September 2018 beantwortet. 49% der Teilnehmer zählen zum klassischen Mittelstand (51 - 500 Mitarbeiter) und 32% arbeiten in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Lediglich 19% kommen aus kleineren Unternehmen bis 50 Mitarbeiter.

Die wichtigsten Ergebnisse
im Überblick

Fluktuation vor dem 1. Arbeitstag

Ist die Personalsuche mit der Vertragsunterschrift erfolgreich abgeschlossen, dauert es meist noch mehrere
Wochen oder gar Monate, bis der neue Mitarbeiter seine Stelle auch wirklich antritt. Hier lauert aber schon
die erste Falle:

Wie schon in der Umfrage 2017 zeigt sich auch 2018, dass bei mehr als einem Viertel (28%) der befragten Unternehmen neu eingestellte Mitarbeiter schon vor dem ersten Arbeitstag wieder abspringen und das
gerade eingegangene Arbeitsverhältnis kündigen. Es genügt also nicht, den neuen Bewerber mit Blumen am
Empfang zu erwarten – denn da erscheint er schon gar nicht mehr.

Anfangsfluktuation lässt sich durch Onboarding verringern

Gerade bei der sog. Anfangsfluktuation, d.h. der Kündigungen innerhalb des ersten Jahres, sehen die meisten HR-Verantwortlichen Handlungsbedarf. 60% der Befragten glauben, dass die Fluktuation im ersten Jahr
durch Onboarding-Maßnahmen verringert werden kann.

Nützliches Onboarding

Wie auch 2017 sehen im Jahr 2018 die meisten Unternehmen den Nutzen des Onboardings: Fast alle Umfrage-Teilnehmer glauben, dass durch ihre Maßnahmen die fachliche (89%) und soziale Integration (91%) eines neuen Mitarbeiters verbessert und beschleunigt werden kann.

Hohes Verbesserungs-Potenzial

Wie auch 2017 sehen daher immer noch 83% der befragten HR-Verantwortlichen noch ein hohes Verbesserungspotenzial bei ihrem derzeitigen Onboarding-Prozess. Nur 17% glauben, dass sie alles richtig machen.

Fazit der Umfrage 2018

Wie schon bei der ersten Onboarding-Umfrage im Jahr 2017 gibt es auch im Jahr 2018 noch viel ungenutztes
Potenzial und konkreten Handlungsbedarf. Das Thema brennt den HR-Verantwortlichen unter den Nägeln,
denn weiterhin springen fast 30% der mühevoll rekrutierten neuen Mitarbeiter schon vor dem 1. Arbeitstag wieder ab. Über 80% der HR-Fachleute sehen daher Verbesserungspotenziale. Zwar glauben knapp 90%,
dass Onboarding hilfreich und wichtig ist und auch sehr positive Effekte für ihr Recruiting (71%) und Employer Branding hat (77%), dennoch haben 90% kein Budget dafür oder setzen auf Software-Unterstützung
(94%). Aber auch einfache Maßnahmen wie z.B. ein Pate (26%), Mitarbeiterstammtische (49%) oder Hilfe
beim Umzug (37%) nutzen viele Unternehmen nicht. Wie schon in der Umfrage 2017 werden überhaupt nur
wenige, eher „klassische“ Onboarding-Maßnahmen eingesetzt. Der Onboarding-Prozess kann in fast allen
Unternehmen ausgebaut und professionalisiert - und damit deutlich verbessert werden. Unsere Umfrage
zeigt: Hier gibt es eindeutig Handlungsbedarf!

Whitepaper

2. Onboarding Umfrage 2018

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Whitepaper

1. Onboarding Umfrage 2017

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