Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter

16
.
07
.
2019

Ob digital, in einer App oder klassisch auf Papier: Gutes Onboarding verlangt einen individuell gestalteten Einarbeitungsplan.

Ein gutes Onboardingkonzept hilft, neue Kollegen produktiver und zufriedener zu machen und trägt dazu bei, die Einarbeitungszeit zu verkürzen. Deswegen sollte ein im Vorfeld erstellter und durchdachter (digitaler) Einarbeitungsplan selbstverständlicher Bestandteil eines strukturierten Onboardings sein.  

Das gehört in den Einarbeitungsplan

Ein neuer Mitarbeiter sollte möglichst bereits am ersten Tag nach der Begrüßung seinen individuellen Einarbeitungsplan erhalten. In diesem sollten zum einen die verschiedenen Ansprechpartner für den neuen Mitarbeiter, zum anderen seine Aufgaben, Projekte und Ziele enthalten sein. Auch Kompetenzen, die der Mitarbeiter im Laufe der Zeit aufbauen soll, sollten im Einarbeitungsplan festgehalten werden.

Ein Einarbeitungsplan sollte also mindestens folgende Punkte enthalten:

  • Persönliche Vorstellung der Kollegen (auch aus anderen Fachbereichen)
  • Einarbeitungsmaßnahmen wie Einführungskurse oder Vorstellung des Produktportfolios
  • Projekte und Arbeitsziele der nächsten Monate
  • Kennenlernen der Abteilungen, die für die Einarbeitung notwendig sind
  • Planung und Terminierung von regelmäßigen Feedbackgesprächen
  • Kompetenzen, die aufgebaut werden sollten

Video zum Einarbeitungsplan: So hilft er beim Onboarding neuer Mitarbeiter

Individuelle Einarbeitungskonzepte erstellen

Wie lange die Einarbeitungszeit insgesamt dauert, unterscheidet sich stark je nach Tätigkeit und Unternehmen. Während bei manchen Jobs schon wenige Wochen ausreichen, sind für andere Tätigkeiten monatelange Schulungen oder Coachings nötig.

Grundlage für die Erstellung eines Einarbeitungsplans ist die Stellen- oder Aufgabenbeschreibung der zu besetzenden Stellen. Werden häufig neue Mitarbeiter eingearbeitet, sind standardisierte Muster-Einarbeitungspläne sinnvoll. Diese Onboarding-Vorlagen können Sie bei Bedarf auch kurzfristig anpassen. Für Spezialisten oder Führungskräfte sollten hingegen jeweils individuelle Pläne entwickelt werden. Es ist generell sinnvoll, wenn nicht nur die Führungskraft den Einarbeitungsplan erstellt. Beziehen Sie auch zukünftige Kollegen in die Entwicklung des Einarbeitungskonzepts mit ein.

Um das Innovationspotenzial neuer Mitarbeiter bestmöglich zu nutzen, sollte der Einarbeitungsplan einen Rahmen vorgeben, aber nicht einschränken - denn ein neuer Mitarbeiter entfaltet sich am besten, wenn er über ausreichend Freiraum für neue Lösungswege verfügt.

Digitaler Einarbeitungsplan in einer Onboarding-App

Eine Onboarding-App für die Einarbeitung erleichtert vieles. Mit einer Onboarding-App begleiten Sie den neuen Mitarbeiter digital durch die Einarbeitungsphase und haben die Möglichkeit, alle wichtigen Informationen inklusive des detaillierten Einarbeitungsplans für den neuen Mitarbeiter bereitzustellen. Je nach Position und Funktion im Unternehmen können die entsprechenden Einarbeitungsmodule unterschiedlich aufgebaut und individuell zugeschnitten werden. Sowohl der neue Mitarbeiter als auch das Team behalten damit jederzeit im Blick, welche Einarbeitungspunkte bereits erledigt wurden und was noch aussteht.

Kostenlose Arbeitshilfe (pdf): Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter

Weitere Artikel