Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter

Ob digital, in einer App oder klassisch auf Papier: Gutes Onboarding verlangt einen individuell gestalteten Einarbeitungsplan.

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2018

Ein gutes Einarbeitungskonzept hilft, neue Kollegen produktiver und zufriedener zu machen und trägt dazu bei, die Einarbeitungszeit zu verkürzen. Deswegen sollte ein im Vorfeld erstellter und durchdachter Einarbeitungsplan selbstverständlicher Bestandteil strukturierten Onboardings sein.  

Beispiel für einen Einarbeitungsplan

Ein neuer Mitarbeiter sollte möglichst bereits am ersten Tag, nach der Begrüßung seinen individuellen Einarbeitungsplan erhalten. In diesem sollten zum einen die verschiedenen Ansprechpartner für den Mitarbeiter, zum anderen seine Aufgaben, Projekte und Ziele enthalten sein. Auch Kompetenzen, die der Mitarbeiter im Laufe der Zeit aufbauen soll, sollten im Einarbeitungsplan festgehalten werden.

Ein Einarbeitungsplan sollte also mindestens folgende Punkte enthalten:

  • Persönliche Vorstellung der Kollegen (auch aus anderen Fachbereichen)
  • Einarbeitungsmaßnahmen wie Einführungskurse oder Vorstellung des Produktportfolios
  • Projekte und Arbeitsziele der nächsten Monate
  • Kennenlernen der Abteilungen, die für die Einarbeitung notwendig sind
  • Planung und Terminierung von regelmäßigen Feedbackgesprächen
  • Kompetenzen, die aufgebaut werden sollten

Im kostenlosen Download erhalten Sie als Beispiel eine Vorlage für einen detaillierten Einarbeitungsplan.

Individuelle Einarbeitungskonzepte erstellen

Wie lange die Einarbeitungsphase, die der Einarbeitungsplan abdecken sollte, insgesamt dauert, unterscheidet sich stark je nach Tätigkeit und Unternehmen. Während bei manchen Jobs schon wenige Wochen ausreichen, sind für andere Tätigkeiten monatelange Schulungen oder Coachings nötig.

Grundlage eines jeden Einarbeitungsplans ist die Stellen- oder Aufgabenbeschreibung der zu besetzenden Stellen. Für häufig vorkommende Einarbeitungen sind standardisierte Einarbeitungspläne sinnvoll. Für Spezialisten oder Führungskräfte sollten hingegen jeweils individuelle Pläne entwickelt werden. Es ist immer sinnvoll, wenn nicht nur die Führungskraft den Einarbeitungsplan erstellt: beziehen Sie zukünftige Kollegen in die Entwicklung des Einarbeitungskonzepts mit ein.

Um das Innovationspotenzial neuer Mitarbeiter bestmöglich zu nutzen, sollte der Einarbeitungsplan einen Rahmen geben, aber nicht einschränken - denn ein Mitarbeiter entfaltet sich nur, wenn ihm genügend Raum für neue Lösungswege gelassen wird.

Einarbeitungsplan in einer Onboarding-App

Eine Onboarding-App für die Einarbeitung erleichtert vieles. Mit einer Onboarding-App begleiten Sieden neuen Mitarbeiter digital durch die Einarbeitungsphase und haben die Möglichkeit, alle wichtigen Informationen inklusive des detaillierten Einarbeitungsplans - für den neuen Mitarbeiter bereitzustellen.Je nach Position und Funktion im Unternehmen können die entsprechenden Einarbeitungsmodule unterschiedlich aufgebaut und individuell zugeschnitten werden. Sowohl der neue Mitarbeiter als auch das Team behalten damit jederzeit im Blick, welche Einarbeitungspunkte bereits erledigt wurden und was noch aussteht.

Mehr zum Thema Onboarding:

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